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Autofokus-Funktion
Die Brennweite des projizierten Bildes wird automatisch angepasst, indem die Entfernung zwischen Vorderseite des Projektors und Leinwand gemessen wird.
Diese Funktion wird sofort aktiviert, wenn das Gerät eingeschaltet, die Zoomfunktion betätigt oder die Position des Projektors geändert wird. Dadurch können Sie mit dem Projektor sofort "loslegen", ohne dass jedes Mal erst die Brennweite eingestellt werden muss.
Wandfarbkorrektur
Wenn Sie Bilder auf eine Klassenzimmertafel ohne zusätzliche Leinwand projizieren, weisen die Farben einen Grünstich auf. Da Farbdaten für derartige Fälle, wie z. B. Projektion auf eine Wandtafel oder eine farbige Wand, bereits im VT770 integriert sind, kann dieser Farbverfälschung ausgeglichen werden wie, wenn auf eine weiße Leinwand projiziert würde. Über das Farbmenü können Sie außerdem eine Auswahl zwischen sechs verschiedenen Wandfarben/Hintergründen wählen.
3D Reform
Dank der 3D Reform Projektionsfunktion können Sie den Projektor an einem beliebigen Ort aufstellen. Ein neu entwickelter NEC-Chip bietet die Funktion "3D Reform"an, bei der es sich um eine Keystone-Korrektur zur Beseitigung von Trapezverzerrungen handelt. Mit herkömmlichen "Oben-unten-links-rechts"-Korrekturfunktionen konnten diese Verzerrungen nicht korrigiert werden. Mit 3D Reform erhalten Sie eine deutliche und scharfe Bildprojektion. Ist das projizierte Bild verzerrt, müssen Sie lediglich die vier Ecken des Bildschirms anklicken, um die Keystone-Korrekturfunktion zu aktivieren, und können somit das Bild wieder als Rechteck anzeigen lassen. Sie haben auf diese Weise neue Möglichkeiten zur Positionierung des Projektors, da dieser jetzt auch schräg zum Bildschirm positioniert werden kann. Der Projektor muss jetzt nicht mehr direkt vor der Leinwand aufgestellt werden, da er an dieser Stelle oft die Sicht des Publikums beeinträchtigt.
Keystone-Korrektur und automatische Keystone-Korrektur
Eine Verzerrung, die auftritt, wenn der Projektor nicht genau senkrecht zum Bildschirm ausgerichtet ist, wird als Trapezverzerrung bezeichnet. Um diese zu beseitigen, hat NEC die „Keystone-Korrektur“ entwickelt, eine digitale Technik zur Korrektur trapezförmiger Verzerrungen, die für ein scharfes, rechtwinckliges Bild sorgt.
Die automatische Keystone-Korrektur korrigiert verzerrte Bilder (nach oben und unten), die durch eine geneigte Projektion entstehen. Dazu wird die vertikale Neigung des Geräts anhand des integrierten Sensors erfasst (bis zu +/- 30 Grad). Mit dieser Funktion kann das Gerät problemlos und schnell eingerichtet werden.
Extrem kurze Brennweite
Bei einem herkömmlichen Projektor (mit Linsenprojektion) werden Bilder mithilfe eines Projektionsobjektivs dargestellt, das aus ca. 10 Komponenten besteht. Mit dieser Methode ist eine Verkürzung der Projektionsentfernung wegen Durchmesser, Wölbung und Gewicht des Objektivs technisch nur bedingt möglich. Der Projektor vom Typ WT610/615 ist mit dem einzigartigen optischen asphärischen Spiegelprinzip von NEC ausgerüstet. NEC erzielt mit dem WT610/615 extrem kurze Brennweite durch Einsatz von asphärischen Spiegeln, die mittels Kunststoffspiegeltechnologie mit extrem hoher Präzision entwickelt und hergestellt werden konnten. Dank der kurzen Projektionsentfernung kann der Präsentator vor der Leinwand stehen, ohne dass er den Lichteinfall des Projektors stört, d. h. es gibt keine Schatten auf der Leinwand. Das Publikum kann sich folglich besser auf den Präsentator konzentrieren. Durch Einführung eines Mechanismus zur Spiegelbewegung (mit elektrischem Antrieb) kann die Brennweitenregelung für variable Bildschirmgrößen vorgenommen . Die Funktion zur "Korrektur der Kissenverzerrung" führt eine elektronische Modifizierung der Bildschirmverzerrung durch.
Bildschirmgröße - Höhe x Länge (m) Projektionsentfernung*
40" (0.6 x 0.8) 6.4 cm
60" (0.9 x 1.2) 26.3 cm
80" (1.2 x 1.6) 46.1 cm
100" (1.5 x 2.0) 65.9 cm
  * Fehler liegen innerhalb +/- 5 % dieser Sollwerte.
* Die Projektionsentfernung und die Höhe des unteren Bildschirmrandes werden bei einem Seitenverhältnis von 4:3 berechnet.
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